Exotische Spielgeräte bauen

Projektbericht von Lisa Wasserberg, Freiwillige 12/13 bei der Spiellandschaft Stadt in München

Zu einem Freiwilligendienst in der Kultur gehören nicht nur die tägliche Arbeit in der Einsatzstelle und die begleitenden Seminare und Bildungstage, sondern auch die Verwirklichung eines eigenen Projekts. Lisa Wasserberg zum Beispiel hat gerade im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes Kultur beim Münchener Verein Spiellandschaft Stadt Spielgeräte mit Kindern gebaut.

Bereits im Vorfeld hatte Lisa durch ihre Arbeit bei der Spiellandschaft Stadt Erfahrungen im Spielgerätebau gesammelt. Für das indonesische Spiel Surakarta, eine taktische Herausforderung für zwei Spieler, entschied sie sich, weil das Spiel nicht zu kompliziert zu bauen und für Kinder relativ einfach zu lernen ist. Da nicht immer alle Kinder gleichzeitig in der Holzwerkstatt arbeiten konnten, suchte Lisa im Internet noch nach weiteren Ideen für kleinere Basteleien, die thematisch dazu passten. Sie entschied sich für Maracas und indonesische Masken, wobei sie sich dann selbstständig überlegt hat, wie man diese bastelt.

Die Anfänge des Surakarta-Baus

Die Anfänge des Surakarta-Baus

An den Aktionstagen auf dem Spielplatz hat alles gut geklappt: Während Lisa vor allem mit Kindern in der Holzwerkstatt und dem Bau des Surakarta beschäftigt war, haben weitere Anleiter mit anderen Teilnehmern in der Bastelwerkstatt Miniversionen des Spiels aus Stoff angefertigt, Masken angefertigt und Maracas gemacht. Die Befürchtung, dass das Spiel zu kompliziert sein könnte, hat sich nicht bewahrheitet: Die Kinder haben das Prinzip schnell verstanden und fanden es toll, ein Spiel zu besitzen, dass man hierzulande nicht einfach im Geschäft kaufen kann.