„Ein Erfahrungsschatz besteht nun mal nicht aus Geld“

Rede von Freiwilligen der Seminargruppe Nord des Jahrgangs 11/12 auf dem letzten Seminar an sich selbst

Liebe FSJler und, um politisch korrekt zu sein, liebe FSJlerinnen der Kultur,

ein langes Jahr geht zu Ende, 365 Tage, 8760 Stunden, 525.600 Minuten, 31.536.000 Sekunden, ein Jahr voller Erfahrungen und Eindrücke.

Kultur

Jeder von euch hat sie in ihren verschiedensten Facetten erleben dürfen. Ob im Museum, Theater oder Medienzentrum.

Besonders hat uns gefreut, dass ihr unsere Bildungstage und Seminare so aktiv und kreativ mitgestaltet habt. Natürlich hoffen wir, dass euch die unterschiedlichen Workshop-Angebote in eurem persönlichen und beruflichen Werdegang wertvolle Hilfestellungen geboten haben.

Liebe Freiwillige, 300 Euro Taschengeld scheinen im ersten Augenblick keine angemessene Bezahlung für das zu sein, was ihr tagtäglich in euren Einsatzstellen geleistet habt. Aber als zusätzlichen Lohn für eure Arbeit konntet ihr einen Einblick in die Arbeitswelt gewinnen, Kontakte knüpfen und praktische Erfahrungen im Kulturbereich sammeln. Und ein Erfahrungsschatz besteht nun mal nicht aus Geld.

Gefreut hat uns auch, was für tolle Projekte dieses Jahr von Freiwilligen auf die Beine gestellt wurden. Jeder, der behauptet, dass die Jugendlichen von heute keine neuen Ideen mehr hätten und sich nicht mehr für die Gesellschaft engagieren würden, soll hierher kommen und sich vom Gegenteil überzeugen.

Liebe Jugendliche, wir hoffen ihr werdet euer Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur in guter Erinnerung behalten. Ihr könnt stolz auf das sein, was ihr geleistet habt.