Spiel, Spaß und Rock ‘n‘ Roll – eine musikalische Suche nach der eigenen Identität

Seminarworkshop-Bericht von Katharina Neumeier, Freiwillige 2012/13 bei EMCY (Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend) in München

„Und, was für Musik hört ihr so?“ Mit diesen Worten werde ich im Musikworkshop zu Beginn meines zweiten von vier FSJ-Seminaren begrüßt – eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag. Für das zweite Seminar durfte ich einen Workshop auswählen, in dem ich nun während der Seminarwoche arbeite. Das Angebot ist vielfältig: Theater, Maskenbasteln, Foto, Schreiben und Musik. Für jeden ist etwas dabei.

Vom Identitäten-Mix über Musik-Experimente zum individuellen Sound

Auch innerhalb des Workshops wird schnell klar, wie breit gefächert die Geschmäcker und musikalischen Hintergründe der Teilnehmer sind. Vom Radiohörer und Klassik-Fan bis zur angehenden Musikstudentin und Metal-Liebhaberin ist alles vertreten. Michael Emanuel Bauer, Theaterkomponist und Workshopleiter, weiß das aber unter einen Hut zu bringen.

Das Arrangement einer Eigenkomposition, die Bearbeitung des Eurythmics-Hits „Sweet Dreams“ mit Pappkarton-Bassdrum und außergewöhnlichem, vokalem Saxophonsolo und die musikalische Interpretation von Batmans Persönlichkeit sind nur ein paar Beispiele für unsere vielfältige Auseinandersetzung mit dem Hauptthema des Seminars „Identität“. Mithilfe zweier Gitarren, eines Klaviers, einer Geige, diverser – teilweise selbst gebastelter Percussion-Instrumente – und nicht zuletzt mit Gesang feilen wir vier Tage lang an verschiedenen Stücken, probieren Neues aus und lassen unserer Kreativität freien Lauf.

Als schließlich die Abschlusspräsentation unserer Workshop-Ergebnisse vorbei ist und die Woche zu Ende geht, bin ich schon voller Vorfreude auf das nächste Seminar. Mal sehen, welche Workshops dort auf mich warten…