Zweimal gut: FSJ in Volkshochschule und Stadtbücherei

Zwischenbericht Mihriban Aggül, Freiwillige 12/13 im Amt für Weiterbildung der Stadt Regensburg

Nach meinem Abitur im Juni 2012 wollte ich mir ein Jahr lang Berufserfahrung aneignen und nach 12 Jahren Schule eine kleine Pause vom Lernen einlegen. Dies sind zwei der vielen Gründe, weshalb ich mich für das FSJ Kultur entschieden habe.

Seit einem halben Jahr fahre ich nun jeden Tag gern von meinem Wohnort Parsberg nach Regensburg, sammle neue Erfahrungen, verdiene Taschengeld und habe auch die Möglichkeit, mich mit meinem weiteren Lebensweg (Studium oder Ausbildung) zu befassen. Die Zeit ist unglaublich schnell vergangen ist, seitdem ich hier angefangen habe. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Kollegen und das Klima hier wirklich toll sind.

Von September bis Anfang März war ich in der Volkshochschule tätig, und nun arbeite ich in der Stadtbücherei mit. Ich sehe es als Vorteil, gleich zwei Arbeitsstellen kennenzulernen, die zwar zusammenhängen, aber doch unterschiedlich sind. Beide befinden sich in einem großen, historischen Gebäude: dem Thon-Dittmer-Palais am Haidplatz.

Ein wichtiger Inhalt des Freiwilligen Sozialen Jahrs in der Kultur ist die Gestaltung eines eigenen Projekts, das der Freiwillige selber plant, organisiert und auch betreut. Das Projekt muss selbstverständlich in Verbindung mit der Einsatzstelle stehen; diese sollte auch davon profitieren können. Mein Projekt war eine Gesprächsrunde unter dem Motto „Unser Leben in Regensburg – Türkische MitbürgerInnen erzählen“. Mehr dazu hier.

Ausblick
Nun freue ich mich schon auf das nächste halbe Jahr in der Stadtbücherei, auf die beiden letzten Seminare, auf zwei freie Bildungstage in München mit einem Workshop zum Thema „Haltung, Wirkung, Führung und Präsenz“ und einen Hospitanztag beim Bayerischen Rundfunk.